Samstag, 10. August 2013

Hochbeete / Garten 2013 (Update 2015/2016)

                                   

Hallo!
Hier also mein erster Post in meinem ersten Blog.
Mal sehen ob ich das hinbekomme :o)
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Ich möchte Euch ein Projekt von mir vorstellen, und zwar meine


HOCHBEETE


Wir wohnen ja nun seit Dezember 2008 im eigenen Haus

Unser Haus im August 2009
...leider ist der Garten noch immer eine große Baustelle ...es geht nur in sehr kleinen Schritten vorwärts.

Dieses Jahr bin ich das Projekt "Hochbeete" angegangen,
ein kleiner "Projektbericht" soll hier entstehen.
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Ausgangslage:

damals schnell angelegter Kräuter-"Auffangplatz"    (Foto: April 2012)
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Überlegungen vorab
(Brainstorming, Ideenfindung, Vorplanung)

Zuerst natürlich Überlegungen,
...schließlich stamme ich aus Planung und Entwicklung
und bin im Sternzeichen Widder.
(Zeichnung: Korsch-Verlag)

Ich wollte möglichst viel selbst machen,
natürliche Baustoffe verwenden wo's geht,
vorhandenes Material nutzen,
es sollte dauerhaft, flexibel und gut reparabel sein,
und, und, und...

Wie immer hab ich erst mal geschaut was ich so habe:
Edelstahlschrauben könnten knapp werden,
Bretter "Lärche sägerauh 24mm" waren noch einige da,
Winkel, Bleche, etc. hab ich nix rumliegen...

Also mal Bestandsaufnahme beim Holz, Menge, Maße, usw.
und überlegen was man draus machen könnte.
Dann natürlich auch Web-Recherche.

Nach ein paar Nächten über Web, Excel und Powerpoint (mein Lieblings-Malprogramm)
hatte ich dann die Idee verfeinert:

Es solle eine reine Holzkonstruktion werden,
einfach nur als Stecksystem, keine Schrauben und Winkel,
keine Pfosten, keine Verankerung im Boden.

Ich wollte erst mal 2 Hochbeete machen,
irgendwie nicht alles "so" hoch, da ja die Tomaten z.B. eh sehr hoch wachsen.

Ich hatte gelesen, daß man bei Holz für eine Hinterlüftung sorgen sollte,
damit es nicht dauerhaft feucht ist und somit recht schnell kaputt geht.
Am besten Abstand zwischen den Hölzern und mit Noppenbahn hinterlegt.
Ein Wühlmausschutz wurde angeraten ...ein Schweißgitter unten als Boden.

Also erst mal Menge abgeschätzt und Noppenbahn und Schweißgitter (12-16mm) bestellt.
(Foto: doitBau, vidaXL) 
Noppenbahn 1m x 20m ab ca. 21 Euro, Schweißgitter 1m x 25m ab ca. 27 Euro (Stand 2013).
Evtl. kleinere Mengen (Meterware) sinnvoll ...aber das bekommt man nicht überall...
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Teil 1: einfachstes Holzgerüst

Und ab in den Garten mit Sägebock, Kreissäge, Schutzbrille !!!, Handschuhe, Zollstab, Winkel, usw.

Und zwei Hochbeete gebaut:

Ich hab die Hochbeete abgestuft, da ich - wie schon erwähnt - auch hochwachsende Pflanzen (Tomaten, Paprika, Liebstöckel) einpflanze und mich dann nicht gar so strecken muß :o).
Zudem sorgt die Unterteilung gleichzeitig für mehr Stabilität, wenn's stark regnet ist in so nem 1x2m Beet ganz schnell über eine Tonne nasse Erde drin und das würde 2m lange Bretter dann nach außen biegen.

Hier mal der Plan zu "meinen" Hochbeeten:



Das Sägen geht übrigens total easy und schnell, wenn man alle gleich langen Bretter mit Schraubzwingen oder Spanngurten zusammen spannt und dann mit 3cm eingestellter Schnitttiefe mit der Handkreissäge einfach durch fährt:



Stechbeitel/Stemmeisen         (Foto: YATO)


So sieht dann das ganze zusammengesteckt aus:

                                                 Seitenansicht - abgestuft für kleines und großes Gemüse                    (Fotos: 13 April 2013)
Übrigens sind alle kurzen Teile gleich lang und somit längs und quer einsetzbar.
Es sind auch nur 4 verschiedene Zuschnitte, lange und kurze "normale" Bretter und dann noch
lange und kurze Ausgleichsbretter, die nur so hoch sind daß die Nut ausgeglichen wird.
Ich denke das sieht man ja ganz gut auf den Bildern und im Plan.

so schaut's von innen aus
und noch eine Frontansicht
Sollten die Bretter sehr schwer zusammen gehen, dann lieber etwas nachschneiden oder mit der Feile rangehen,
denn beim Einschlagen mit dem Hammer kann leicht ein Teil vom Holz weg brechen.
Und keine Sorge wenn's in dieser Phase noch recht wackelig ist:
Spätestens wenn hunderte von Kilo Material drin sind, steht es bombenfest!
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2. Aufstellplatz vorbereiten / aufstellen

Zuerst mal die Aufstellfläche abstecken, unkrautfrei* (Danke Mama für die Hilfe!)
und locker machen und ggf. Erdreich auffüllen.
(* bitte keine Chemie / kein Gift nehmen - schließlich wollen wir hier gesunde Lebensmittel anbauen.
...einfach von Hand gehts am saubersten, billigsten und man tut was für den Körper)

                                    gut einen Spaten tief umgestochen und alles Unkraut, alle Wurzeln beseitig;     (Foto: 3. Mai 2013)
rechts sieht man die Schnur mit der ich das Niveau festgelegt hatte
                                                Pflastersteine als Fundamente auf der ebenen, verfestigten Fläche;      (Foto: 4. Mai 2013)
leichtes Gefälle in die kurze Richtung, nach Wasserwaage ausgerichtete lange Seite.

Nun die unterste Lage der Bretter von unten mit Schweißgitter versehen - einfach "kopfüber" zusammenstecken,
Gitter auflegen und mit einem Bautacker befestigen.
(Man kann es aber auch einfach darunter legen, vor allem wenn es eher starres Gitter ist.)

                                                                     Wühlmaus-Gitter von unten angebracht.                                (Foto: 4. Mai 2013)
(Bild: Novus)
Tacker wie diesen gibt es schon ab ca. 5 Euro

Vor dem weiteren Aufbau sollte soviel Erde (Mutterboden) darunter aufgefüllt werden, daß kein Hohlraum mehr zwischen Gitter und Boden ist ...damit die Würmer nicht hochfliegen müssen und das Gitter nicht nach unten weg bricht wegen des Gewichtes des Füllmaterials.

Die selbst angesäten Pflänzchen hatten zu dem Zeitpunkt schon sehnsüchtig gewartet:
                                                   8 von 16 Tomatensamen (San Marzano u. Roma) gingen auf,               (Foto: 4. Mai 2013)
dazu 15 von 16 Paprika (orange Snackpaprika
und leicht scharfe, rote Spitzpaprika) und beide gesäten Bauerngurken.
Südfenster und Fußbodenheizung ...ein prima Platz für die Anzucht!

Nun die restlichen Holzteile zusammenstecken

                                          Teile zusammengesteckt und sauber am "Fundament" ausgerichtet.             (Foto: 4. Mai 2013)
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3. Innenleben / techn. Details

Als nächstes die Noppenbahn zuschneiden und innen ringsum reintackern.

                        Im hohen Bereich hab ich das oben, in der Mitte und unten - also 3x - festgetackert.   (Fotos: 4. Mai 2013)
Der freie Rand oben ergab sich aus der Breite der Noppenbahn.     

Hier sieht man mal die niedrige Seite und auch ein paar Tackerklammern.

Schon kann es an den Aufbau der verschiedenen Schichten gehen.
Es gibt hier ein paar untersch. Schichtungsmöglichkeiten, welche aber alle einen ähnlichen Charakter haben.
Angefangen wird immer mit einer groben Schicht, z.B. Hecken-/Strauchschnitt, kleine Äste, ggf. auch Laub:

links ca. 10cm Heckenschnitt, rechts eher 25cm ...da ist ja mehr Platz nach oben 

Als nächstes dann eine Deckschicht, damit die folgenden Schichten sich nicht mit dem Grobschnitt mischen.
Hier kann man entweder Grassoden/-narbe nehmen (evtl. angefallen als man die Fläche vorbereitet hat) die man kopfüber (Gras nach unten) auf den Grobschnitt gibt. Oder auch eine ordentliche Schicht Laub ist denkbar. Ich hab das mal so mal so gemacht ...sehe keinen Unterschied im Ergebnis.

Hier mal ein paar Links zu verschiedenen Arten wie man das aufbauen kann.
Einfach schauen was man eh hat oder leicht her bekommt.



Ich hab es wie folgt gemacht:

Hohes Beet (ca. 70cm über alle Schichten):
20cm Mischung (1:1) gekaufte Erde (Neudorff Neudohum) mit reifem Kompost gemischt
25cm Mischung (1:1:1) aus Neudohum, frischerem Kompost und Erde aus unserem Garten
5cm Trennschicht aus Rasensoden oder Nußbaumlaub
25cm Heckenschnitt

Niedriges Beet (ca. 35cm an Schichten):
15cm Neudohum/reifer Kompost
15cm Mischung Neudohum/Kompost/Erde
5cm Trennschicht aus Rasensoden oder Nußbaumlaub
10cm Heckenschnitt

PS: Ich habe in die oberen beiden Schichten jeweils etwas Gartenkalk mit eingearbeitet, da wir hier kalkarmen Boden haben und auch das verwendete Walnuß-Laub zu eher saurem Boden führt (Kalk wirkt hier dagegen).

Wer mitgerechnet hat kommt auf 85 bzw. 45cm an Füllmaterial. Das ergibt sich, da sich vor allem der Grobschnitt, aber auch die anderen Schichten, noch etwas setzen.

So sah das dann "fertig" vorbereitet aus:

                                                                    fertig aufgebautes und gefülltes Hochbeet                              (Foto: 6. Mai 2013)
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ÖKO-TIPP!

Ökologie / Biogarten

Ich bin der Ansicht, daß man im privaten Garten ohne weiteres nach ökologischen Gesichtspunkten vorgehen kann, also weder Kunstdünger, Chemie, Gift/Biozide, etc. nötig hat.
Gerne bin ich hier im Detail behilflich um eine "ökologisch vertretbare" Lösung für Euer Gartenproblem zu finden :o)

Ein paar Punkte die man bei diesem Projekt beachten sollte / kann:

1. Heimisches Holz verwenden, welches ohne Holzschutz auskommt.
Hier bietet sich vor allem Lärche an.
Auch Douglasie, die gibt es in D aber eher selten. Auch Eiche käme in Frage, ist aber sehr teuer.

2. Unkraut/Wurzelwerk nicht mit Gift wegspritzen, sondern einfach ordentlich um-/ausgraben.
Man muß den Boden ja eh gut auflockern ...da fällt das Jäten gleich mit an.
Da weiß man daß man alles erwischt hat und erst mal eine zeitlang Ruhe hat.

3. Keine Stoffe für den Aufbau der Schichten verwenden, welches mit Gift/Chemie versetzt sind, also wohl überlegen woher man etwas nimmt/bekommt.
Beispiel: Gekaufte Schnittblumen und Schalen von Zitrusfrüchten gehören da nicht rein und auch nicht auf den Kompost - das ist etwas für die Mülltonne, da "chemisch" behandelt/belastet. 

4. Beim Kauf von Gartenerde bitte auf torffreie Garten-/Pflanzerde ausweichen, 
da sonst die letzen Moore (=Torfabbaugebiet) noch schneller zerstört werden.
Neudohum von Neudorff hat sich hier hervorragend bewährt. Ist aber auch etwas teuerer.
Wir kaufen immer gleich 10-20 Sack und handeln dabei den Preis um 15-20% runter.
Neudohum speichert extrem gut Feuchte und lockert den Boden durch den hohen Faseranteil nachhaltig sehr gut auf
 - wir schwören drauf!
(Bild: Neudorff)
Unser Favorit bei Gartenerde: Neudohum von Neudorff
5. Aufgrund des Kompost ist keine zusätzl. Düngung der Erde notwendig.
(ggf. ist ein Ausgleich bei kalkarmem Boden zu schaffen, z.B. durch Zugabe von Gartenkalk.)
Auch ein Düngen während er Wachstumsphase ist nur für sehr nährstoffhungrige Pflanzen nötig
(hier verwenden wir dann z.B. Neudorff  "BioTrissol® TomatenDünger").

6. Einzig gegen die Schneckenplage nehme ich ein "Hilfsmittel", in Zeiten in denen ich mit dem Absammeln nicht mehr nachkomme. 
Hier aber ein Produkt, welches auch im ökolog. Landbau zugelassen ist und ein "Ökotest: sehr gut" bekommen hat. (Neudorff: Ferramol® Schneckenkorn)
Bitte dies nur lokal einsetzen, also direkt dort wo Gemüse zu schützen ist. Nicht "vorsorglich" in großen Teilen des Gartens verstreuen, da es doch auch Nützlingen schadet ...und das wollen wir dann ja doch stark begrenzen.
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Schließlich wollen wir ja gesundes Gemüse, gesunde Kräuter
und eine Umwelt die uns nicht belastet, sondern uns nützt und uns erfreut.

Danke für's mitmachen!



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4. Bepflanzung / Wachstum

Ja was ist das denn? Da hat sich doch noch ein "Flachbeet" mit eingeschlichen :o).
Hintergrund: Es sind ja so viele Paprikapflanzen unterzubringen und die werden ordentlich hoch,
da hab ich für die extra noch ein Beet ergänzt.
Die Trockensteinmauer war nötig, da wir im Garten ein Gefälle haben und nicht alles runterrutschen soll.
"Flachbeet" im Aufbau
Nun konnten die ersten Pflanzen raus ...bzw. in die Beete rein.
Zuerst nur die 2 Gurken - für Tomaten und Paprika war es heuer Anfang/Mitte Mai noch zu kalt.
Kopf- und Pflücksalat im Frühbeet. (Das Foto ist Stand 17. Mai 2013.)
Walderdbeeren die auf der Fläche vormals gestanden haben und wieder einen Platz suchten.

Das "Flachbeet" ist fertig ...die linke Gurke geht gerade ein - Nacktschnecken!
(Hier habe ich dann erstmals Schneckenkorn eingesetzt - das Ferramol von Neudorff - zugel. für ökolog. Landbau.)
Nachts hatte ich zum Schutz noch ein Vlies über die Gurken.

2 Monate später (Stand 17. Juli 2013) schaut das ganze schon grüner und üppiger aus.
Inzwischen steht auch das dritte Beet (rechts) und der Frühbeetaufsatz konnte weichen.

Im mittleren Beet sieht man gleich die Zucchini, hinter ihr sind 4 Tomaten und versteckt eine Gurke und Kopfsalat.
Im höheren Teil schießt bereits der Pflücksalat und ich hatte damals noch Karotten gesät.
im Flachbeet:
Ganz links sind 2 Walderdbeeren davor glatte Petersilie und eine Reihe rechts davon noch einer von 3 Salatköpfen.
Dann kommt Paprika, die niedrigeren, etwas helleren 2 Reihen sind ein Gemüsepaprika rot und 5 Snackpaprika,
dann 2 Reihen mit insges. 6 rote Spitzpaprika ...natürlich noch nix farbiges dran :o).
Ganz vorne sieht man 4x Schnittlauch und ein paar Lauchzwiebel.
Auch hier ist noch ein Kopfsalat ...und Zitronenmelisse welche den Liebstöckl nahezu vedeckt.
Im hohen Teil eine Fläche mit Gartenkresse, rechts dahinter spitzelt gerade eine Reihe Basilikum aus der Erde,
vom Brett halb verdeckt dreierlei Pflücksalat und parallel zum Salat sollen noch 3 Reihen Karotten kommen.
Ach ja, wer das noch nicht kennt:
Die Blumentöpfchen dienen dazu, daß man viel Wasser in den Boden bringt ohne diesen zu sehr auszuschwemmen. Einfach bis zum rand eingraben - fertig.
Meist mache ich immer einen zwischen zwei Pflanzen die viel Wasser benötigen, wie z.B. Salat (der zweite Kopf war mal links vom Töpfchen), Tomaten, Paprika ...aber auch im Blumenbeet.

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5. Früchte / Erträge

Übrigens:
Als ich den (eigenen) Kompost allmählich verarbeitet habe, stieß ich auch auf zwei sehr große, reichlich ausgetriebene Kartoffeln, welche ich einfach an einer freien Stelle im Garten in sandige Erde verbuddelt hatte. Irgendwann wurde das Kraut dann welk, und so sah dann die Ernte nach genau 12 Wochen aus:
Unsere ersten eigenen Frühkartoffeln - hmmm haben die gut geschmeckt :o).

Hier mal der Stand zum 30. Juli 2013:



<  Gemüsepaprika bereits  
ca. 16cm lang und schon
gelb ...soll rot werden.





 Spitzpapriak sind teils  >
schon 35cm lang!
Aber auch hier noch kein
Rot zu sehen



Und von den Spitzpaprika hängen schon ca. 100 Stück an den 6 Plfanzen dran!



Oben die vom Blattwerk her schon
                etwas zurückgenommene Zucchini.











Links Tomaten ...hier "San Marzano" im Bild
welche bis zu 1kg schwer werden sollen.                                  

Was wächst sonst noch so in den Beeten?

Wo mal Kopfsalat war hab ich mit Erde und Kompost etwas aufgefüllt und Karotten gesät.
Kapuzinerkresse (im Bild eine rankende Art) geht eigentlich bei uns überall im Garten von selbst auf,
die Samen scheinen sogar das (nicht ganz perfekte) Kompostieren zu überstehen.

Soweit hab ich bisher Bilder ...aber gut 2 Wochen später (12. August 2013)
mit warmen Tagen aber auch ausreichend Regen hat sich schon wieder viel getan:

So haben wir einige Zucchini und viele große Bauerngurken ernten können.

Auch der im Juli gesäte Pflücksalat und Basilikum sind üppig gediehen und wir konnten schon eifrig ernten.

Die Gartenkresse haben wir bereits in großen Mengen im Salat mit verarbeitet - sie ist nun geschossen und ich hab die Reste entfernt.


Am 16. August 2013 mal noch etwas Bestandsaufnahme gemacht.

Mal auf Terrasse und in Beet 2 angefangen:

Die San Marzano Tomaten sind ordentlich groß geworden, die hier misst schon knapp 10cm

San Marzano im Hochbeet
San Marzano auf Terrasse

Die Roma-Dattel-Tomaten stehen dem in der Entwicklung nicht hinterher:

Roma-Dattel-Tomaten - auf der Terrasse (geschützt)






Die anderen mußte ich bei 2 Meter kappen - diese blieb aus ungeklärtem Grund ganz klein.































Selbst eine bonsaihaft gebliebene Pflanze trägt für Ihre Verhältnsisse üppig Früchte.

  zur Zucchini geschaut:

Einige entwickelten solch eine Flaschenform ...warum auch immer? (Wer weiß das?)

Hier noch ein Einblick in den niedrigen, "wuseligen" Teil des Beetes:

Wer genau hinsieht findet Zucchini, Ruccola, 2erlei Tomaten, Kapuzinerkresse u. Bauerngurken.
Nochmal ein Eindruck von der Größe der San Marzano (hier ca. 9cm)...
...und deren teils skurilen Formen und auch der Masse an Früchten. 

Der Rest vom Beet:
hinten in dem Beet sind Karotten und Kapuzinerkresse zu finden,
dazu noch Reste vom ersten Pflücksalat (geplfanzt im Mai)

Weiter zu Beet 1:
hinten eine "wild" aufgegangene Kapuzinerkresse und der Basilikum,
in der mitte quer rüber Karotten,
vorne versch. Pflücksalate ...wohl etwas zu eng gepflanzt (war im Saatband noch enger!)
im niedrigen Teil: hinten Liebstöckl, Zitronenmelisse und Schnittlauch,
vorne eine Tomatenableger (wo vorher Kopfsalat war), Lauchzwiebel und Kapuzinerkresse (die überall zu finden ist).

Später hatte ich dann noch Fotos von Beet 3 gemacht:

hinten 12 Paprikapflanzen - wohl viel zu eng gepflanzt (aus Platzmangel) und mit stützendem Rahmen,
davor ein paar Ableger vom Schnittlauch,
ganz vorne Walderdbeeren und Petersilie.
die Paprika-Pflanzen knapp 1 Meter hoch...
die Spitzpaprika nicht selten über 25cm lang

Auch die SnackPaprika werden langsam...
...und ab und an wird auch mal eine reif.























Hier noch die Außmaße der Bauerngurke...
...eine Pflanze erstreckt sich auf ca. 3m und bringt bis zu 3 große Gurken pro Tag.
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Hier die nächsten Bilder und der Stand von 29. September bis 1. Oktober 2013:

Die eben noch gezeigt Gurke hat inzw. "den Dienst eingestellt" und wurde nach dem Genuß von vielen saftigen und schmackhaften Früchten "beerdigt" (auf dem Pflanzenfriedhoft "Kompost").



Die Tomaten sind üppig weitergewachsen wie bisher.
Leider mangels Wetterschutz nun mit einige unschönene Flecken.















Auch die Größe ist weiterhin recht üppig,
wie die Vergleiche zeigen.


Die Tomaten auf der Terrasse haben sich zwar schneller rot gefärbt ...aber bei weitem nicht so üppig entwickelt. In den Hochbeeten ist eben die Düngung und der Wasserhaushalt um einiges besser als in Ton- oder Kunststoff-Töpfen:



Wieder zurück zu den Hochbeeten:























Die Spitzpaprika sind in der Entwicklung auch prima fortgeschritten, teils schon rot.
Nicht weniger sind über 20cm lang, ein paar über 30cm, und das ohne allzu schmal zu sein.

:o)






Eine "Paprika" hat sich als "sehr scharfe" Art herausgestellt.

Inzwischen haben wir aber schon Erfahrung beim Kochen damit und man kann durchaus 1-2 zeigefingergroße zu Gemüse mit reinkochen ohne daß die Schärfe unangenehm wird.

Irgendwie werden die beim Kochen deutlich milder.













"Süße" oranger Snackpaprika
rote Gemüse-Paprika

























Das waren nun noch die anderen Paprikasorten, die sich nicht ganz so üppig, aber doch gut entwickeln.

Über die Zucchini brauch man wohl nicht viel sagen: Sie wächst und produziert Früchte ...immerfort.
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Am 21. Oktober hab ich dann den größten Teil der Tomaten und einige Paprika runter - auch die noch grün waren - da wir eine Woche nicht da waren und draußen mit dem Wetter wohl einiges kaputt gegangen wäre, nicht aber weitere Reifung zu erwarten war.

Ich hab die Ernte im Technikraum bei ca. 18°-20°C "ausgelegt" und werde berichten was sich davon noch "fertig" entwickelt (=rot wird) oder dann doch kaputt geht.
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09. November 2013
Also die Ernte hat sich relativ gut auch in dem recht warmen Raum gehalten.
Ein paar Tomaten die Druckstellen hatten waren geschimmelt, ein paar Paprika die Frost abbekommen hatten waren litschig geworden.

Was aus dem Gemüse - was wir nicht gleich gegessen haben - nun geworden ist,
das sieht man u.a. in meinem Post
Ernteüberschüsse = Nudelsoßen

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11. November 2015
Update

Auch heuer ein ähnliches Bild:
Wir haben zwar nicht viel in die Hochbeete gepflanzt, aber das wenige war wunderbar.
Im 3 Jahr - noch immer mit Erstbefüllung der Beete - gab es prima Erträge ...obwohl ich nur in der obersten Schicht Kompost im Frühjahr zugegeben hatte und bei sehr stark zehrenden Pflanzen noch einmal mit etwas Bio-Dünger (aus Zuckerrübenmelasse) und Hornspäne Nährstoffe nachgeschoben hatte.

Der Hammer waren die Erdbeeren:
Einfach ca. 15 Ableger von den 2 Pflanzen des Vorjahres gemacht,
ins Hochbeet gesetzt und ab gings.
Prima angewachsen, prima Erträge
...und Erträge, Erträge, Erträge
...bis in den Spätsommer hinein! :o)
Weiter Erdbeerpflanzen außerhalb der Hochbeete hatten nur einmal richtig Früchte,
die im Hochbeet fast durchgängig den ganzen Sommer.

Auch sehr gut wuchsen Schnitt-Zichorie, eine Art Mangold und ein spez. Blattsalat
(näher weiß ich zu denen nix, da Setzlinge geschenkt bekommen.)
Mit den 2 Artischocken war's noch nicht so toll (eine kleine leckere Knospe dran)
 ...kommen erst im 2. Jahr so richtig.

Der Liebstöckel hätte wohl einen neuen Platz gebraucht ...war heuer nicht so toll.

Nicht in den Hochbeeten - sondern in Töpfen - hatte ich 15 Tomatenpflanzen.
Von der mex. Wildtomate, über wachteleigroße Eiertomaten, bis zu mittelgroßen Fleischtomaten waren es meine ich 5 Sorten.
Der Ertrag war nicht übermäßig, aber ich hab sogar letztes Wochenende noch 2 Tomaten ernten können und es hängen noch kräftige (leider grüne) dran, trotz einiger Frostnächte.
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Vorankündigung:
Im Frühjahr 2016 werden die Hochbeete wohl neu befüllt und in diesem Zuge auch versetzt (neue Gartengestaltung).

11. Juli 2016
Update

Es kam nun doch ganz anders:

Heuer war für den Garten wenig Zeit, so wurden die Hochbeete eben nicht neu befüllt und auch  nicht viel neu angebaut, lediglich die Anfang April geschenkt bekommenen (Danke Elmar!) Tomatenpflanzen (8 Stück) und Paprika (5 Stück).
Die Tomaten entwickeln sich prächtig, die Paprika sind nur noch 4 und bleiben mickrig.

Dafür erfreuten uns die Erdbeeren wieder mit reichlich Früchten ...wenn auch nicht soviele wie das Jahr zuvor, aber minnnndestens so gut :o). Auch die ausgewilderten Walderdbeeren haben ganz gut getragen ...tun das teils jetzt noch.

Von den Artischocken (ein Geschenk von Elmar aus dem Frühjahr 2015) überlebte eine der beiden, welche dann auch 6 Knospen ausbildete.
Leider waren Ameisen und Läuse zu Gange und es fehlt heuer an Marienkäfern als Freßfeinde.
So vertrockneten 2/3 der Knospen und nur zwei wuchsen etwa apfelgroß:


Die haben wir uns dann am Samstag zum Mittagessen schmecken lassen.
(Einfach geckocht und ausge"zuzelt" mit einem frischen Kräuterdip dazu.)

Die Kräuter wachsen allgemein recht gut ...der Liebstöckel hat die 2m längst überschritte.
Auch der Lavendel blüht in großer Fülle ...so wie die Marienkäfer heuer ausbleiben ist es leider auch mit den Schmetterlingen/Faltern ...üblicherweise schwirrten an die hundert Kohlweißlinge um den Lavendel ...heuer nur vereinzelt mal einer ?!?!?

Einziges richtiges Gartenprojekt heuer:
Ein neuer "Doppel-Komposter"



23. August 2016
Update

Ein paar Bilder gemacht ...von den Tomaten:

Die Hochbeete beherberg(ten) Erdbeeren und einige Kräuter, etwas Salat, Artischocken, etc.

Auf der Terrasse dagegen stehen die 8 Tomatenpflanzen ...und gedeihen richtig gut.

Nach oben bereits gekappte Tomaten ...bei ca. 2m ist Ende ...wird sonst unpraktisch.
Die Ernte konnte bereits (teils) anfangen.

diese sehr aromatischen Tomaten mit ca. 4-6cm Durchmesser sind unser ganzer Stolz
...auch wg. des schönen u. gleichmäßigen Wuchses.

Eine Etage höher noch nicht rot - aber ebenso schön gewachsen :o)
von diesen kleineren (ca. 2-4 cm) und dunkelbraun werdenden haben wir zwei Pflanzen;
sie schmecken gut (minimal säuerlich) und gedeihen auch prächtig 
hier eine leicht spitze Form ...ansonsten in Farbe und Größe etwa wie die vorgenannten;
Geschmack kann ich mangels Reife noch nicht beurteilen.
Aber auch von diesen haben wir 2 Pflanzen mit reichlich Tomaten dran.
dann noch eine "Mexico"-Tomate, d.h. eine sehr kleine (1-2cm), leicht säuerliche Variante,
die sich am besten zum Naschen direkt bei der Ernte eignet
als nächstes wieder eine in Cocktailtomaten-Größe (ca. 2-4cm), welche wohl gelb bleiben wird;
auch diese sind noch nicht reif und der Geschmack somit noch nicht zu beurteilen.
dann sind da noch 2 Pflanzen mit gelben Birnen-Tomaten mit ca. 2,5-4cm Länge,
trotz interessanter Form leider geschmacklich zurückhaltend, um nicht zu sagen "etwas fad im Geschmack"
Ich denke mal die nächsten Wochen sind wir mehr als reichlich mit Tomaten eingedeckt,
in diesem Sinne nochmal vielen Dank an Elmar,
der mich mit den selbstgezogenen Tomaten-Pflanzen beschenkt hatte. :o)
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Fragen? Anregungen? Tipps?

Gerne ergänze, detailiere, ändere ich ...einfach einen entsprechenden Kommentar hinterlassen oder rechts über das Kontaktformular eine Nachricht an mich senden.

Auch Diskussionen und Anregungen sind mir immer willkommen!

Gruß
-Martin-
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Eine Übersicht meine weiteren Beiträge findet Ihr hier:








ein Equipment-Tipp:







und:







Kommentare:

  1. Hallo Martin,
    sehr schön sieht es aus bei euch! Wird ja langsam Zeit, daß wir euch mal besuchen kommen!
    Liebe Grüße
    Gisela

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    Antworten
    1. Du meinst das Haus und die Hochbeete? ...denn der Rest ist ja noch immer "Bauwüste".
      Gut ...ein paar Stellen die man hier nicht sieht sind auch schon ganz schön geworden ...aber dazu mal mehr im Post zu "Trockensteinmauer" oder "Kräutergarten" oder "bepflanzte Einfahrt" oder... :o)

      Löschen
  2. hallo. ich habe hier gerade mit großem interesse gelesen. sehr schöne idee und tolle fotos, macht richtig lust auf das frühjahr!

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    Antworten
    1. Danke für das nette Feedback. Ist mein erster Blog ...hab aber viel Zeit investiert.
      Ich kann's auch kaum erwarten bis das Frühjahr kommt ...Garten und alle Hobbys (Kajak, Motorrad,...) haben leider aktuell Winterpause.

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  3. Hallo Martin, das ist ja ein ganz toller Blog und tolle Fotos.
    Wir wohnen seit 2010 im neuen Haus, hatten auch rund 2 Jahre "Bauwüste" und sind erst seit anderthalb Jahren damit beschäftigt nach und nach mit eigener Kraft und möglichst kostengünstig den Garten auszubauen und auch einen Nutzgarten anlegen. Ich will auch Hochbeete anlegen, insoweit, danke für deine Tipps. (Ich habe selbst keinerlei Erfahrung mit Nutzgarten, meine Eltern hatten noch nicht einmal einen Apfelbaum)
    Jetzt habe ich aber noch eine Frage:
    Ich habe gehört, dass nach ca. 5-6 Jahren so eine Hochbeeterde "fertig", also "ausgelaugt ist. Was mache ich damit? Kann man sie "recyclen", also irgenwie wieder so nährstoffhaltig bekommen, dass man sie an anderer Stelle im Garten einsetzen kann? Bekommt man auf die Art und Weise nicht so viel Erde, dass man gar nicht mehr weiß, wohin? (Wir haben einen kleinen Garten und nicht unbedingt Platz, um größere Menge Erdfe zu lagern).
    Vielleicht kannst du mir da paar Tipps geben.
    Viele Grüße
    Bettina aus dem Land Brandenburg

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    Antworten
    1. Hallo Bettina, Danke erst mal für das Lob :o).
      Ich würde sogar sagen, daß Hochbeete bei intensiver Nutzung für Gemüse schon nach 3-4 Jahren einer "Auffrischung" bedürfen.
      Das ist aber kein Problem, sondern wird so gelöst wie in anderen Gärten auch: Es wird neuer Kompost als Dünger hinzugefügt.
      Das Beet setzt sich übrigens eh etwas, so kann man im 2. und 3. Jahr schon in die oberen Schichten neuen Kompost einbringen, einfach in die oberen 40-50cm Kompost rein mischen ...am besten abgelagerten (1,5-2jährigen) und nicht zu viel (max. 1/3). Ist der Kompost noch recht "frisch" (u. somit "scharf"), würde ich schon im Herbst nach dem Abernten reinmischen und lieber etwas weniger. Gerade zarte Pflänzchen/Wurzelchen mögen denn frischen Kompost nicht so, so ist es sinnvoll die oberste Schicht (10cm) mit Garten-/Blumenerde aufzufüllen (erst im Frühjahr mit dem Pflanzen und möglichst frisch gekauft) - natürlich torffreie "gute" Erde (s. meinen Tipp).
      Nach ein paar Jahren dann das Beet neu anlegen, d.h. abtragen, neu die Schichtung aufbauen. Die anfallende Erde ist ja nicht "verbraucht", sondern nur nährstoffärmer. Diese kann also wieder mit verwendet werden, aber eben mit Zugabe von entspr. Kompost. Überschüsse an Material aus dem Hochbeet kann man im ganzen Garten dort verwenden, wo weder sehr viel Nährstoffe (Gemüse) noch sehr wenig (manche Pflanzen mögens nährstoffarm) gefragt sind. Also z.B. in den Blumenbeeten, als Grundlage um mit Kompost "gute Erde" selbst anzumischen, etc.
      Du wirst sehen, die Erde bringst Du unter! :o)
      Und nun viel Spaß beim Hochbeet planen, bauen und beim Garteln.
      Gruß
      -Martin-

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    2. Danke Martin, für die promte Antwort....ich hatte schon die Befürchtung, dass ich nach einigen Jahren ein Meter höher als die Nachbarn sitze!!! :)
      Kompost, sehr guten, auch schon bereits über ein Jahr alten und gesiebten, habe ich, weil ich von Anfang an kompostiert hatte, aber eben bisher noch nicht unbedingt viel davon gebraucht hatte. Den will ich gerne in dem Hochbeet verbrauchen.

      Viele Grüße

      Bettina

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    3. So war es bei uns auch: Kompost hatte ich als ich die Hochbeete anlegte ca. 1,5 Kubikmeter (1.500 Liter!) in versch. Reifestufen. Das Sieben hab ich mir aber gespart - ist mehr was für die Optik :o).
      Gruß -Martin-

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  4. Hallo Martin,
    ich habe noch eine Frage:
    Ich habe gehört, dass Tomaten kein Wasser von oben (Regen) mögen und meine ersten Pflanzversuche vom letzten Jahr bestätigen das.
    Ich sehe jetzt bei denen beeten keinen entsprechenden Schutz. Wie hast du das gemacht oder ist das eine bestimmte robuste Sorte?
    Liebe Grüße

    Bettina

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    1. Da hast Du richtig gehört.
      Ich hatte es einfach mal probiert ...und nachdem mehr Regen kam dann doch einige Ernteausfälle, vor allem bei den großen San Marzano. Die Tomaten welche auf der Terrasse in Töpfen und unterm Dachvorsprung standen waren dagegen einwandfrei. Ich werde wohl heuer auch eine Foliendach drüber machen oder Tomaten nur noch auf der Terrasse ziehen.
      Den Paprika hat es dagegen gar nix ausgemacht - die können Regen scheinbar wunderbar ab.
      Gruß -Martin-

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    2. Danke Martin

      Das Wochenende mit dem guten Wetter hatte ich genutzt, um aus der Umgebung alte Äste usw. zusammenzusuchen, einzukürzen und zu lagern, denn auf unserem Grundstück gibt es alles, nur kein "altes Holz" als Grundlage für das Hochbeet.
      jetzt warte ich nur noch darauf, dass es endlich Frühling wird!!

      Grüße

      Bettina

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    3. Na, da wird sich im Frühjahr schon ein Nachbar finden der froh ist wenn er seinen Hecken-/Strauchschnitt los wird :o).

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  5. Hallo,
    ein kleiner Tipp im Bezug auf Schnecken. auch wenn es nicht so schön aussieht, einfach oben um das Hochbeet einmal komplett mit Alufolie rum. Der Anfang und das Ende müssen miteinander verbunden sein, da geht keine Schnecke mehr drüber. Allerdings dauert es 2 Wochen bis das Beet Schneckenfrei ist, da ja noch Eier da sind, die
    kleinen geschlüpften absammeln und dann ist für den Rest des Jahres Ruhe. Ich mache das mit meinen Komposthaufen so, auf denen ich anbaue.
    Warte schon drauf, Dein Beet zu kopieren.
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,
      danke für den Tipp.
      aber da ich Alu - vor allem Alufolie* - gar nicht mag, bleibe ich beim Absammeln und - wenn's gar nicht anders geht - etwas "gutes" Neudorff Schneckenkorn.

      (*Umweltschutz, evtl. Auswirkung auf den Menschen)

      Gruß
      -Martin-

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  6. Einfach ein Streifen Kupferblech oben drum machen, sieht gut aus, und Schnecken können Kupfer niemals überqeren! Da ihr schleim mit Kupfer reagiert, und ihnen ein Schlag versetzt

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    1. Kupfer ist aber auch nicht ganz unumstritten bezügl. seiner Auswirkungen auf Menschen (Tiere, Pflanzen).
      Zudem finden die schleimieen Gesellen auch oft ein überhängendes Pflanzenteil welches Sie als Brücke nutzen. Und auch mit Erde/Kompost werden gerne mal Schneckeneier eingetragen ...also innerhalb der "Barriere" gebracht.
      Wenn man genug Zeit hat für 2x täglich Garten, dann kann man auch Absammeln mit Bierfallen in Kombination probieren ...hat bei mir vor ein paar Jahren gut geklappt.

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  7. Hallo martin, danke für diese tolle Beschreibung! Sag mal, dass kunststoffdach auf deinem hochbeet- hast du das fertig gekauft oder auch selbst gebaut?
    Viele gruesse
    Franka

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  8. Fertig gekauft. Obwohl unter 50€, ist es das aber nicht wert :o(. Aufwändig aufzubauen, wenig stabil, nach Windböe inzw. Schrott.

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  9. Hallo Martin, ich denke auch darüber nach ein Hochbeet zu bauen, bin mir aber noch unsicher wg der Höhe. Auf www.hochbeet-bauen-ratgeber.de habe ich gelesen, dass ein Hochbeet am besten ca. 80 cm hoch sein sollte. Welche Erfahrungen hast du mit den niedrigen Beetteilen gemacht? Wachsen da die Pflanzen genauso gut wie im hohen Teil? Was gedeiht bei dir am besten?

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    1. Ich denke wie hoch es "am besten" ist, hängt auch von der Höhe der Pflanzen ab die dann drin sind.
      Meine Tobinambur sind über 3m hoch geworden, die pflanz ich nicht extra hoch. Ebenso mit hochstämmigen Tomaten, Paprika etc.
      Das war auch mein Grund für die niedrigen Beete.
      Ebenso kann ich mir einen Vorteil denken, wenn man sonnenhungrige Pflanzen damit terrassenförmig anordnen kann.

      Bei mir ist auch in den flachen Beeten alles gut gewachsen, wobei ich dort mehr zusätzl. Kompost in den Folgejahren untergemischt habe (und ordentlich Hornspäne).
      Auch wenn ich keine markanten Unterschiede gesehen habe, denke ich doch, daß die hohen Beete für tiefwurzelnde Pflanzen Vorteile bringen, ebenso ab dem 2. Jahr für Starkzehrer.

      Man braucht für hohe Beete nicht nur mehr Holz, sondern auch sehr viel mehr zum Füllen.
      Vorteil ist dann, daß auch mehr organische Substanz drin ist, der komplette Neuaufbau der Schichten erst nach 3-5 Jahren nötig wird.
      Das starke zusammensinken (in Summe inszw. wohl 1/4 der ursprüngl. Höhe) wird teils durch Zugabe von reifem Kompost in den Folgejahren ausgegelichen. Beim Beet mit 20cm Aufbauhöhe gibt es diesen Effekt so gut wie gar nicht.

      Der Aufbau und die Schichtung - wie von mir damals gemacht - hat sich übrigens als gut erwiesen.
      Das Wachstum war gut, Feuchte wurde gut gehalten, es gab keine besonders trockene oder freuchte Stellen, kein Pilzwachstum, etc.

      Da wir heuer den Garten umgestalten, werde ich die Beete neu aufsetzen ...über 1 Kubikmeter abgelagerter und ein halber Kubikmeter eher frischer Kompost warten schon darauf :o)

      PS: Ich würde die Beetre heute vermutlich wieder fast genauso machen ...evtl. 10-20cm breiter, da hatten wir Bedenken, daß wir nicht mehr schön bis zur Mitte kommen, das geht aber locker.

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    2. vielen Dank für die Tipps! :) und weiterhin viel Freude im Garten!

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  10. Hallo Martin, ich habe deine Anleitung zum Bau von meinem Hochbeet genutzt. mir gefiel das Nut/Feder Prinzip. Zum Punkt der Breite. Ich habe mir ein Hochbeet mit 3M Länge, 1,50m Breite und ungefähr auch deine Höhe gebaut. Die Breite ist noch so möglich. breiter sollte es aber nicht werden. man muss natürlich Bedenken, das in so ein Teil auch ordentlich Füllung rein geht.

    Wir haben jetzt mit Bepflanzung angefangen und sind gespannt was daraus wird.

    Danke nochmal für deine Anleitung.

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  11. Prima! Freud mich, daß Euch das System auch zusagt.
    Die Idee es so zu bauen kam, als ich keine Lust hatte Verbindungsmaterial im Baumarkt zu holen/kaufen ...die Rahmenkonstruktion braucht keine Schraube, keinen Winkel, nichts rostet ...nur das Holz greift ineinander.
    Viel Erfolg im Garten und eine gute Ernte!
    -Martin-

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  12. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Es ist immer wieder toll, zu sehen, was man mit ein wenig handwerklichem Geschick und Kreativität schaffen kann. Zu meiner eigenen Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich weder zu den begnadeten Heimwerkern gehöre noch einen eigenen Garten besitze. Daher habe ich auf einen vorgefertigten Bausatz zurückgegriffen und so einen Mini-Garten auf meinem Balkon angelegt. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich, frische Kräuter vom eigenen Balkon ernten zu können.

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  13. Hallo Martin,
    schön zu sehen, wie das Gemüse in deinem Hochbeet wächst! :) Die Idee mit den verschiedenen Ebenen in einem Hochbeet finde ich super! Aber verbaust du unbehandeltest Holz in deinen Beeten?
    Viele Grüße,
    Mario

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  14. Das Holz ist Lärche, sägerauh, 24mm, unbehandelt ...vom örtlichen Sägewerk.
    Natur pur :o)
    -Martin-

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  15. Hallo Martin,

    wirklich klasse was Du hier an Informationen zusammengetragen hast. Die Hochbeete sehen wirklich toll aus.

    Ihr habt ja vor die Hochbeete dieses Jahr neu zu befüllen und umzusetzen. Dokumentierst Du das hier dann auch wieder?

    Gruß
    Daniel

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    1. Hi Daniel,

      mal sehen ob es Zeit und Energie zulassen ...denn das geschieht im Zuge der Garten-Neugestaltung. Versprechen kann ich's leider nicht.

      Aber wenn ich's irgendwie auf die Reihe bekomme, dann werd ich das Leeren und neu befüllen der Hochbeete kurz dokumentieren/berichten und ebenso Überlegungen und Projekte zu Gartenneugestaltung (u.a. Hangbereich neu anlegen, dort Sparlierobst als Sichtschutz geplant, oberhalb ein Schattenplatz unterm Nußbaum, evtl. noch eine Schattenterrasse hinterm Haus unterm 2. Nußbaum).

      Gruß
      -Martin-

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    2. Wir haben auch wenig Zeit ...deswegen beschränkt sich der Garten noch immer auf die Hochbeete und etwas Gemüse (Tomaten, Paprika)und Salat in Töpfen.
      Das soll sich aber heuer noch etwas ändern.
      Die externen Gartengestalter ...da sind wir bisher wohl an die falschen geraden. Der eine wollte SEINE Träume verwirklichen, der andere ca. 7.500 EUR für die Erstellung eines Planes (wir haben 628qm Grund, davon ca. 300qm von Haus, Terrasse und neuem Pflaster bereits "belegt").
      Für das Geld könnt ich mir über 1/4 Jahr freinehmen und das selbst machen...

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  16. Beitrag von "Lisa" gelöscht, da der Link hinter dem Namen auf eine (in meinen Augen) Werbewebsite des Amazon-Programmes ging und zudem im Impressum nichts auf eine "Lisa" hingewiesen hat.
    Sorry, aber diese Seite soll kein Verteiler für verdeckte/kommerzielle Werbung und Links zu Verkaufswebsite sein/werden.

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  17. Der Beitrag von "GartenLore" v. 21.4.16 wurde gelöscht, da dort suggeriert wird, daß es sich um eine Privatperson handelt und dann der Klick auf den Usernamen auf die Website eines kommerz. Anbieters führte, ohne jegl. Bezug auf den Text des Beitrage oder den Usernahmen.

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  18. Beitrag von "Fabi" gelöscht, da der Link hinter dem Namen auf eine (in meinen Augen) Werbewebsite des Amazon-Programmes ging. Sorry, aber wie schon erwähnt soll diese Seite kein Verteiler für verdeckte/kommerzielle Werbung und Links zu Verkaufswebsites sein/werden.

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